Autoklavverfahren

Im Autoklavverfahren werden einzelne Prepreglagen (mit Harz vorgetränkte Faserschichten) gemäß dem gewünschten Laminataufbau auf eine Werkzeugform aufgelegt. Der fertige Schichtstapel wird an der Oberseite mit Abreiß- und Fließgewebe versehen und mitsamt dem Werkzeug in einem Vakuumsack verpackt. Die anschließende Aushärtung im Autoklaven erfolgt unter einem statischen Außenüberdruck von etwa 5-15 bar und erhöhter Temperatur.

Hauptmerkmale und Vorteile:

  • sehr hoher Faservolumenanteil (ca. 65 %)
  • Herstellung qualitativ hochwertiger Bauteile durch Einsatz luftfahrtzertifizierter Materialien und Fertigungsprozesse möglich
  • exzellente Verbundeigenschaften durch die Verpressung unter hohem Druck
  • schnelles Anfertigen von Prototypen und Bauteilen in Kleinserie durch Verwendung einfacher einseitiger Kunststoffformen